Thai-Küche als weltweiter Boom
Blue Elephant Cooking Schools expandieren um den Globus
Bangkok
(pte/05.06.2004/11:10) -
Eines scheint im Zuge der globalen Vereinheitlichung immer deutlicher zu werden: Original-Ethno-Küche boomt. Wenn dann die verwendeten Ingredienzien noch zusätzlich positiv auf den Organismus wirken, scheint dem Siegeszug um die Welt nichts mehr entgegenzustehen. Ein Beispiel dafür ist die Blue Elephant Cooking School http://www.blueelephant.com in Bangkok, die in der Zwischenzeit bereits elf Filialen in Asien und Europa betreibt.
In zahlreichen Publikationen wurde bestätigt, dass die thailändische Küche wegen ihrer frischen Zutaten außerordentlich positiv auf den Organismus wirkt. So konnten Forscher der thailändischen Kasetsart Universität http://www.ku.ac.th und der Kyoto Kinki Universität vor wenigen Jahren in einem Studienprojekt feststellen, dass in der populären thailändischen Tom-Yum-Suppe hundert Mal effektivere krebshindernde Stoffe gefunden wurden als in anderen Speisen. "Die Krebsrate in Asien, besonders in Südostasien ist verglichen mit der in Europa und anderen westlichen Staaten relativ niedrig", so Suratwadee Jiwijindra von der Kasetsard Universität. In Thailand gebe es auch eine wesentlich niedrigere Rate an Krebserkrankungen des Verdauungstrakts. Die Gründe dafür liegen in der traditionellen Thai-Küche, die berühmt für den Gebrauch von vielen frischen Kräutern und Gewürzen ist. Diese sind seit Jahrhunderten bekannt dafür, dass sie positive Wirkung auf den gesamten Organismus haben. Viele der Kräuter und Wurzeln finden auch als Heilpflanzen Verwendung.
Die traditionelle Tom Yum Kung ist eine scharf-säuerliche Garnelensuppe, die neben den Meeresfrüchten aus einer raffinierten Mischung verschiedener Gewürze, darunter Zitronenblätter, Zitronengras, Koriander, Galangal-Wurzel, Knoblauch, Chilis und Limettensaft besteht. Doch beschränkt sich die thailändische Küche nicht nur auf die Tom-Yum-Suppe, sondern auf eine Reihe verschiedener frischer Kräuter und Wurzeln, die miteinander gemischt werden. So sind etwa die verschiedenen Curry-Pasten, die mit Kokosmilch abgerührt werden, sehr bekömmlich und gesund. So zum Beispiel der grüne Papaya-Salat Som Tam. Er enthält Knoblauch, Chilis, Tomaten, Erdnüsse und grüne Bohnen, abgemacht wird er mit einem Dressing aus Palmzucker, Fischsauce und Limettensaft.
Die Blue Elephant Cooking School ermöglicht es Einzelpersonen wie auch Gruppen einen thailändischen Kochkurs zu absolvieren. Im unteren Teil des historischen Gebäudes im Herzen der Hauptstadt Bangkok befindet sich ein ausgezeichnetes Restaurant, das zu den Spitzen-Gastronomiebetrieben Thailands zählt. In der Zwischenzeit gibt es Filialen der Blue Elephant Cooking School in London, Paris, Brüssel, Kopenhagen, Lyon, Dubai, Neu-Dehli, Beirut, auf Malta, in Kuwait und Bahrain.
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