Hightech Medien Business Leben Unternehmen Produkte Aussendung Termine Abo RSS Kontakt
Nachrichten für Meinungsbildner für 96.538 Abonnenten | 127.006 Meldungen | 40.197 Pressefotos
Verwandte Meldungen
Spielen erhöht Erkrankungsrisiko junger Schimpansen
Malaria-Impfstoff setzt auf Schimpansen-Virus
Schimpansen-Tod durch Menschen-Virus
AIDS-Pandemie als fatale Folge der viralen Evolution

Weitere Meldungen
Gene beeinflussen Placebo-Wirkung
Bewusstsein bei Komapatienten oft übersehen
Kanonenkugeln hatten hohe Durchschlagskraft

Sponsored Links
Sie haben die Webseite
Wir haben die Inhalte
Wenn Sie Lizenzfreie Musik suchen, führt an uns kein Weg vorbei
Das soziale Netzwerk für Trauernde von der Wirtschaft gewidmet
NEW Stethoskop i-Scope Abhören ohne Ausziehen, Kristaller Klang, SW- Telemedizin

Monster Jobcorner

Werbung

pte090723009 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie
Share |

SIV-infizierte Schimpansen erkranken doch an Aids
Neue Erkenntnisse zur Behandlung von HIV-Infektionen erwartet

Jungtiere sind durch das Virus besonders gefährdet (Foto: pixelio.de/Jürgen Nießen)
Tuscaloosa (pte/23.07.2009/10:00) - Schimpansen können nach der Infektion mit dem Simianen Immundefizienz-Virus (SIV) an einer Aids-ähnlichen Krankheit erkranken. Diese Entdeckung dürfte Auswirkungen auf die Zukunft der Aidsforschung und die HIV-Prävention haben. Bisher wurde angenommen, dass SIV-Infektionen bei Schimpansen nicht zu einer Erkrankung führen. Nachdem 94 dieser Tiere im Gombe Stream National Park http://www.tanzaniaparks.com/de in Tansania neun Jahre lang beobachtet wurden, haben Wissenschaftler der University of Alabama http://www.ua.edu nachgewiesen, dass SIVcpz - das Virus, das als HIV-1 von den Schimpansen auf den Menschen übergesprungen ist - in der Lage ist, eine Aids-ähnliche Erkrankung hervorzurufen und es tatsächlich auch tut. Details der Untersuchung wurden in Nature veröffentlicht.

Innerhalb der Laufzeit der Beobachtungen verursachte die Infektion mit SIVcpz ein erhöhtes Sterberisiko. Laut der leitenden Wissenschaftlerin Beatrice Hahn kam es bei erwachsenen Tieren zu einem bis zu 41 Prozent erhöhten Risiko, bei Jungtieren sogar zu einer Erhöhung um 100 Prozent, sowie niedrigeren Geburtsraten. Um festzustellen, wie viele der infizierten Tiere tatsächlich erkranken, sei jedoch ein längerer Beobachtungszeitraum erforderlich. Hahn geht laut NewScientist davon aus, dass - anders als beim Menschen - weniger Tiere tatsächlich erkranken. Tests seien jedoch nicht einfach durchzuführen, da auch das Sammeln von Blutproben viel schwieriger sei als beim Menschen.

Hahn hofft, dass in Zukunft Forschungsprojekte mit Tieren, die seit langem infiziert sind ohne zu erkranken, neue Erkenntnisse zur Behandlung von HIV-Infektionen ermöglichen werden. Das Team ist davon überzeugt, dass diese Forschungsergebnisse eine einzigartige Möglichkeit bieten, die Krankheit verursachenden Mechanismen bei zwei sehr eng verwandten Viren und zwei sehr eng verwandten Säugetieren zu untersuchen. Derartige Untersuchungen haben bereits Informationen über die Sterberate, die Verbreitung und die Ausbreitung von HIV und SIV geliefert. (Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Michaela Monschein
email: monschein@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-0



Startseite | Abo | Aussendung | Termine | Pressefotos | Adhoc-Dienst | Fotodienst | Toplocations | Archiv | Produkte | pressetext4Joomla
© 1997-2010 Pressetext | Nutzungsbedingungen | AGB | Impressum | Deutschland | Schweiz | Europa | Corporate | Kontakt